Pflege- und Betreuungskonzept

 

Um eine größtmögliche patientenorientierte Pflege garantieren zu können, bestehen die Pflegeteams aus einem Team von drei bis höchstens vier Pflegefachkräften. Wir gewährleisten durch die Bereitstellung von festen Pflegeteams für eine Patientengruppe eine hohe Kontinuität der Versorgung.

Zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation führen wir zu Beginn der pflegerischen Versorgung ein Erstgespräch bei dem Pflegebedürftigen und deren Angehörigen durch.

Unser Pflege- und Organisationskonzept verfolgt die Ziele der aktivierenden Pflege. Im Vordergrund steht hierbei, die auf der Grundlage der erfassten Selbstpflegeressourcen (Rest-) Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten und zu fördern. Hierdurch soll eine Verschlechterung der Pflegebedürftigkeit und damit eine Krankenhaus- bzw. Heimunterbringung vermieden werden. Die Anwendung der systematischen Pflegeprozessmethode ist hierbei ein unerlässliches Instrument zur Erfassung des individuellen Pflege- und Betreuungsbedarfes des Pflegebedürftigen.
Unterstützt wird die Qualität der Versorgung durch eine standardisierte Pflegedokumentation, kollektive Fallbesprechungen im Rahmen der monatlichen Dienstbesprechungen, sowie feste Übergabezeiten. Mit regelmäßigen Pflegevisiten wird der Erfolg der Maßnahmen kontrolliert und bewertet, wenn erforderlich Pflegemaßnahmen auch angepasst.

Um die Versorgungskontinuität sicherzustellen, stehen wir im engen Kontakt mit den an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen, wie beispielsweise Ärzten, Betreuern, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit bedeutet ein hohes Maß an Qualität und Kontinuität.

Bei Verlegung des Patienten in eine andere Einrichtung z.B. Krankenhaus oder stationäre Altenpflegeeinrichtung geben wir unsere pflegerischen Informationen an die weiterversorgende Einrichtung in Form eines standardisierten Überleitungsbogens weiter.

Eine professionelle und qualitativ hochwertige Versorgung ist zudem gewährleistet durch eine hohe Qualifikations-, Wissens- und Erfahrungsstruktur der Pflegefachkräfte, sowie durch die individuelle Anpassungsfähigkeit auf die verschiedensten Pflegesituationen und – aufträge. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter gewährleisten einen stetigen Wissenszuwachs.